Ratgeber · Zoll/FKS

FKS-Prüfung Ablauf: Was der Zoll prüft & wie Sie vorbereitet sind

Ablauf einer FKS-Prüfung, welche Unterlagen der Zoll verlangt und wie Sie sofort vorlegen können.

Von: Sandy Smajić · Gründer & Compliance-Experte, EmployGuardGeprüft von: EmployGuard Compliance-TeamZuletzt aktualisiert: 26. Juni 2026

Was ist die FKS?

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist eine Einheit des Zolls. Sie prüft die Einhaltung von Mindestlohn, Melde- und Aufzeichnungspflichten sowie die Bekämpfung illegaler Beschäftigung — besonders häufig im Baugewerbe.

So läuft eine Prüfung ab

  • Unangekündigtes Erscheinen auf der Baustelle, Personenbefragung und Identitätsprüfung.
  • Abgleich der angetroffenen Personen mit Meldungen und Arbeitszeitnachweisen.
  • Anforderung von Unterlagen (Arbeitszeit, Lohn, A1, Freistellungsbescheinigung).

Welche Unterlagen der Zoll verlangt

  • Lückenlose Arbeitszeitnachweise (Beginn/Ende/Pausen).
  • Nachweise über Mindestlohn und Lohnzahlungen.
  • A1-Bescheinigungen und Aufenthalts-/Arbeitserlaubnisse.
  • Bei Subunternehmern: Freistellungsbescheinigung nach §48b.

Vorbereitet mit EmployGuard

Alle Nachweise liegen digital, revisionssicher und je Baustelle/Arbeiter zentral vor. Arbeitszeitnachweise inkl. GPS-Standort und die Compliance-Dokumente lassen sich mit einem Klick exportieren — ideal für die sofortige Vorlage bei der FKS.

Häufige Fragen

Kündigt der Zoll eine FKS-Prüfung an?

In der Regel nicht. Baustellenkontrollen erfolgen meist unangekündigt, weshalb Nachweise jederzeit vorlegbar sein sollten.

Welche Bußgelder drohen bei Verstößen?

Je nach Verstoß (Mindestlohn, Aufzeichnung, illegale Beschäftigung) bis zu 30.000 € bzw. 500.000 €; bei Schwarzarbeit auch strafrechtliche Folgen.

Wie bereite ich mich optimal vor?

Lückenlose, revisionssichere Zeiterfassung, aktuelle A1/Aufenthaltstitel und §48b-Nachweise zentral bereithalten — mit EmployGuard sofort exportierbar.